Blog 2: Vergnügungen

Wie wir unsere Gefühle beeinflussen können indem wie unseren Fokus auf gehobene Gefühle richten. Wie wir Selbstwirksamkeit durch gerichtete Aufmersamkeit erfahren.

 

Kennen Sie Bertold Brechts (1898 – 1956) Gedicht „Vergnügungen“?

Der deutsche Dramatiker und Lyriker hat es 1954 geschrieben. Mir bereitet es Vergnügen und es erfüllt mich mit Frieden. Außerdem finde ich es anregend. Deshalb will ich es hier zitieren:

Vergnügungen (von Bertold Brecht)

Der erste Blick aus dem Fenster am Morgen
Das wiedergefundene alte Buch
Begeisterte Gesichter
Schnee, der Wechsel der Jahreszeiten
Die Zeitung
Der Hund
Die Dialektik

Duschen, Schwimmen
Alte Musik
Bequeme Schuhe
Begreifen
Neue Musik
Schreiben, Pflanzen
Reisen
Singen

Freundlich sein.

 

Fokus im Alltag

Wie unaufgeregt ist doch dieses Gedicht. Mit nur wenigen Zeilen lässt Brecht uns an Vergnügungen denken, die uns im Alltag zur Verfügung stehen, ohne dass wir viel dazu beitragen müssen. Es genügt, wenn wir uns dieser alltäglichen Freuden bewusst werden und unseren Fokus gezielt auf sie richten.

    Resilienztraining

    Wir haben oft die Wahl, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Das hat unmittelbare Auswirkungen auf unser Befinden. Mit unserer Ausrichtung können wir etwas bewirken, für uns und für andere.

      Jetzt sind Sie dran!

      Welche sind Ihre Vergnügungen? Schreiben Sie Ihr Gedicht mit Ihren Vergnügungen! Oder ist es mehr eine Liste? Tauschen Sie sich mit jemandem darüber aus und beobachten Sie was dabei passiert?

      Viel Vergnügen beim Dichten und Austauschen!

        Bitte gerne hier teilen!

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